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    <title>KUNSTFREIHEIT.CH</title>
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    <title>Stellungnahme zur Kulturbotschaft: Keine Reduktion der Medienkunst-Förderung</title>
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.bak.admin.ch/themen/kulturpolitik/03720/index.html?lang=de&quot;&gt;Bundesamt für Kultur: Anhörung Kulturbotschaft 2012-2015&lt;/a&gt;&lt;blockquote&gt;Das Kulturförderungsgesetz wurde im Dezember 2009 vom Parlament verabschiedet. Zu diesem Rahmengesetz gehört eine Botschaft zur Finanzierung der Kulturförderung des Bundes für jeweils vier Jahre. Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament mit der «Kulturbotschaft» einen Vorschlag über die strategische Ausrichtung unserer Kulturpolitik sowie das zur Umsetzung notwendige Budget.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir präsentieren Ihnen die erste «Kulturbotschaft» für die Jahre 2012-2015. [...] Die Botschaft wird nun den interessierten Kreisen zu einer Anhörung vorgelegt. [...] Interessierte sind eingeladen, zum Botschaftsentwurf Stellung zu nehmen. Anschliessend wird die Botschaft überarbeitet und dem Bundesrat vorgelegt, der sie Anfang nächsten Jahres ans Parlament übermittelt. Hier wird die Botschaft im Lauf des Jahres 2011 behandelt. Das Kulturförderungsgesetz und die Kulturbotschaft treten voraussichtlich am 1. Januar 2012 in Kraft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wir sind besorgt, dass die in der Botschaft beschriebene Neuorganisation der Kulturförderung gerade im Bereich der digitalen Kunst zu schwerwiegenden und problematischen Einsparungen führen wird, obwohl &quot;Kultur Digital&quot; als Schwerpunkt Thema benannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bestehende Programme zur Förderung der digitalen Kunst, allen voran sitemapping, finden keine Erwähnung mehr, und es wird nicht ausgeführt, wie die fachliche Expertise, die auf diesem Gebiet aufgebaut werden konnte, in die neuen Gefässen Eingang finden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen deshalb alle, die an der Entwicklung der Medienkunst interessiert sind, auffordern, sich im Rahmen der Anhörung der Kulturbotschaft zu Wort zu melden. Um diesen Prozess zu erleichtern, haben wir einen &lt;a href=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/uploads/Brief_Kulturbotschaft_Sitemapping.doc&quot; title=&quot;Brief_Kulturbotschaft_Sitemapping.doc&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Musterbrief&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; verfasst, der verändert oder unverändert an das Bundesamt für Kultur geschickt werden kann, um der Forderung Ausdruck zu verleihen, dass digitale Kunst weiterhin ein eigenes Förderinstrument braucht. Es geht hierbei nicht nur um Geld, sondern auch um Expertise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten alle, diesen Brief zu lesen, nach ihren Vorstellungen zu ändern, oder auch nicht, zu unterzeichnen und rechtzeitig an das BAK zu schicken. Adresse und alle Details im &lt;a href=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/uploads/Brief_Kulturbotschaft_Sitemapping.doc&quot; title=&quot;Brief_Kulturbotschaft_Sitemapping.doc&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Brief&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Die Deadline ist &lt;b&gt;24.11.2010&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pour la version française de la lettre cliquez &lt;a href=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/uploads/lettre-sitemapping.doc&quot; title=&quot;lettre-sitemapping.doc&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;ici&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Oct 2010 21:24:35 +0200</pubDate>
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    <title>Zwischenstop</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/98-Zwischenstop.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    Auch wenn jetzt gerade die &lt;a href=&quot;http://yro.slashdot.org/article.pl?sid=07/11/30/0452206&quot; &gt;amerikanischen Foren&lt;/a&gt; aufwachen und sich in hochgradig uninformierter Weise über den &quot;Swiss DMCA&quot; unterhalten, so ist es doch an der Zeit, hier bei Kunstfreiheit einen Zwischenstop einzulegen. Das Projekt besteht seit etwas mehr als einem Jahr und hat sich sehr aktiv in die Diskussion um die Revision des Urheberrechts eingemischt. Während es  immer schwierig ist, den Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess im engeren Sinne fest zu machen, so können wir doch feststellen, dass die Interventionen von Kunstfreiheit.ch, die alle auf diesem Blog dokumentiert sind, recht erfolgreich waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ein ansehnliches Medienecho ausgelöst und mit vielen Akteuren auf diesem Gebiet direkte Gespräche geführt und dabei ist es uns gelungen, eine neue Position im Diskurs zu etablieren: &lt;strong&gt;Die Verschärfung des Urheberrechts ist nicht automatisch im Interesse der aktiven Urheber.&lt;/strong&gt; Das mag vielleicht zunächst nach nicht so viel tönen, ist aber dennoch mittelfristig wichtig, weil die Verwertungsindustrie ja immer behauptet, im Interesse der Künstler zu sprechen. Dies ist nun positiv widerlegt. Von nun an ist klar, dass die Verschärfung der Urheberrechte in erster Linie den Interesse der Verwertungsindustrie dient und dass diese Interessen nicht mit denen der Künstler zusammenfallen. Von nun an ist auch klar, dass Forderungen nach freierem Zugang zu Werken nicht bedeutet, den Künstlern etwas wegzunehmen, sondern die Bedingungen zu schaffen, die die Freiheit der Kunst (oder Kreativität im allgemeineren Sinne) fördern. Denn die Künstler sind ja immer auch Nutzer von Werken anderer, aus denen sie dann selbst neue Werke schaffen. Nur die Verwertungsindustrie selbst, paradoxerweise, ist kein Nutzer von Werken, denn sie schafft ja keine selbst, sondern kauft den Künstlern die Rechte ab. Dass letztere dabei in der Regel ein schlechtes Geschäft machen, ist &lt;a href=&quot;http://www.dime-eu.org/files/active/0/Kretschmer.pdf&quot; &gt;empirisch einwandfrei belegt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Revision ist nun aber abgeschlossen und das neue Gesetz verabschiedet. Niemand ergreift das Referendum und so wird es nun bald in Kraft treten. Zeit für uns, den Fokus wieder zu erweitern, den Kontext des Schweizer Urheberrechts zu verlassen. Das Thema &quot;Kunst und Geistiges Eigentum&quot; im erweiterten Sinne wird selbstverständlich noch weiter aktuell bleiben und von uns aktiv bearbeitet werden. Nur eben nicht mehr hier auf diesem Blog, den wir aber stehen lassen als Dokumentation der Aktivitäten des letzten Jahres und als Referenz für die weitere Diskussion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir möchten uns bedanken bei allen, die uns unterstützt haben, ganz besonders bei den Künstlern und Künstlerinnen, die den offenen Brief unterzeichnet haben. Es war wirklich ihr Engagement das Wirkung gezeigt hat. Es war ausgesprochen wichtig, dass hier nicht über Künstler gesprochen wurde, von Künstlern und Kulturschaffenden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion geht weiter, einen aktuellen Überblick gibt&#039;s  auf &lt;a href=&quot;http://www.allmend.ch&quot; &gt;www.allmend.ch&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 Nov 2007 16:43:12 +0100</pubDate>
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    <title>Semiotic Disobedience</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/97-Semiotic-Disobedience.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    Hier ein ganz interessanter Aufsatz, etwas lang und vielleich überdetailliert, aber lohneswert zum Thema &quot;Semiotischer Ungehorsam&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Semiotic Disobedience  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
SONIA KATYAL &lt;br /&gt;
Fordham University School of Law &lt;br /&gt;
Washington University Law Review, Vol. 84, No. 2, 2006 &lt;br /&gt;
download: &lt;a href=&quot;http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1015500&quot; &gt;http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1015500&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstract:      &lt;br /&gt;
Nearly twenty years ago, a prominent media studies professor, John Fiske, coined the term &lt;strong&gt;semiotic democracy&lt;/strong&gt; to describe a world where audiences freely and widely engage in the use of cultural symbols in response to the forces of media. Although Fiske originally referenced the audience&#039;s power in viewing and interpreting television narratives, today, his vision of semiotic democracy has become perhaps the single most important ideal cited by scholars who imagine a utopian relationship between law, technology, and democratic culture.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In this Article, I seek to introduce another framework to supplement Fiske&#039;s important metaphor: the phenomenon of &lt;strong&gt;semiotic disobedience.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Three contemporary cultural moments in the world - one corporate, one academic, and one artistic - call for a new understanding of the imitations and possibilities of semiotic democracy and underline the need for a supplementary framework. As public spaces have become converted into vehicles for corporate advertising - ads painted onto sidewalks and into buildings, schools, and other public spaces - product placement has soared to new heights of power and subtlety. And throughout, the law has generously offered near-sovereign protection to such symbolism through the ever-expanding vehicle of intellectual property protection. Equations between real property and intellectual property are ubiquitous. Underlying these themes is a powerful linkage between intellectual and tangible property: as one expands, so does the other. &lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/97-Semiotic-Disobedience.html#extended&quot;&gt;&quot;Semiotic Disobedience&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 31 Oct 2007 11:56:12 +0100</pubDate>
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    <title>Remix Video: Dangermouse Encore</title>
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            <category>planet snm</category>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
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    Nicht unbedingt brandneu, aber ein sehr hübsches Remix Video, das auf der Bildebene macht, was DJ Dangermouse auf der Tonebene gemacht hat. Eigentlich sollten Musiker und Bands es ihren Fans überlassen, Musikvideos zu machen. Die sind meist sehr viel origineller, weil weniger auf Kommerz getrimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/JbXLp2z6xL4&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/JbXLp2z6xL4&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; 
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    <pubDate>Sat, 20 Oct 2007 14:54:26 +0200</pubDate>
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    <title>Amüsante Nachträge zur UHR Diskussion</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/96-Amuesante-Nachtraege-zur-UHR-Diskussion.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    Wenn man das Protokoll der Debatte durchgeht, dann findet man einige amüsante Wortmeldungen zum Thema. Etwa von SVP Nationalrat Alexander Baumann, der sich als Mitglied der Rechtskommssion offensichtlich in die Materie vertieft hat:&lt;blockquote&gt; Konkret geht es massenhaften Dau.. Daunloud, aus sogenannten Filesharing- oder.. Pertuper-Netzwerken im Internet, wo Werke durchwegs illegal ins Internet gestellt werden.&lt;/blockquote&gt;..... gut, English ist ja keine Amtsprache.... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Christoph Blocher, der ja immerhin das Jusitzdepartement führt, ist nicht immer ganz auf der Höhe der Zeit: &lt;blockquote&gt;Wir sollten aufhören, Gesetzesbestimmungen zu erlassen, die man gar nicht durchführen kann. Ich bitte sie zu überlegen, wenn sie zu Hause auf eine leere Kassette etwas abladen, vom Internet usw. - für den privaten Gebrauch - da müssen die Polizei in die Wohnungen kommen, das überprüfen&lt;/blockquote&gt; Aber der Mann ist ja auch stolz darauf, keinen Computer zu benutzen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Dank an Berhnard Witz, für das Aufspüren dieser Perlen) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Oct 2007 15:02:00 +0200</pubDate>
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    <title>URG Revision abgeschlossen</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/94-URG-Revision-abgeschlossen.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    Gestern hat nun der Ständerat die letzten Differenzen zum im Nationalrat beschlossenen Revision des Urheberrechts ausgeräumt. Damit ist die Revision abgeschlossen. Es wird allgemein damit gerechnet, dass niemand das Referendum ergreifen wird, und dass damit die gestern verabschiedete Version, die dem Antrag der nationalrätlichen Rechtskommission entspricht, in Kraft treten kann. Die NZZ hat einen &lt;a href=&quot;ttp://nzz.ch/nachrichten/schweiz/aktuell/urheberrecht_fuer_das_internetzeitalter_1.561418.html&quot; &gt;abschliessenden Artikel &lt;/a&gt;zum Thema (siehe auch die &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/96636&quot; &gt;Meldung&lt;/a&gt; auf heise.de). Auch wenn wir von Kunstfreiheit uns mehr Rechte für die Weiterverwertung bestehender Werke gewünscht hätten, kann man die nun verabschiedete Version im internationalen Kontext doch als recht liberal bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Sep 2007 09:52:20 +0200</pubDate>
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    <title>Der Nationalrat berät das URG weiter</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/93-Der-Nationalrat-beraet-das-URG-weiter.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    Heute hat der Nationalrat das URG weiterberaten. Die vorschläge der Rechtskommission wurden alle angenommen und die Änderungsanträge demensprechend abgelehnt. Das ist insofern erfreulich, weil auch der Art. 39a/ Absatz 4, der es erlaubt, DRM zu legalen Zwecken zu umgehen, erhalten blieb. Immerhin. Zu die &lt;a href=&quot;ttp://kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/28-Konkrete-AEnderungen-am-Entwurf-des-UHR.html&quot; &gt;grundsätzlichen Konstruktionsmängel&lt;/a&gt; dieses Artikels (es ist legal, DRM zu umgehen für legale Zwecke, nur muss man es, de facto, selbst machen, weil es verboten ist, Werkzeuge und Dienstleistungen zu diesem Zweck anzubieten) haben wir uns bereits vor längerem &lt;a href=&quot;ttp://kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/28-Konkrete-AEnderungen-am-Entwurf-des-UHR.html&quot; &gt;geäussert&lt;/a&gt; und verbessert hat sich nichts, aber eben auch nichts verschlechtert. Das &lt;a href=&quot;http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4718/252970/d_n_4718_252970_253142.htm&quot; &gt;Wortprotokoll der heutigen Debatte&lt;/a&gt; ist online (danke an die &lt;a href=&quot;http://www.allmend.ch&quot; &gt;Digitale Allmend&lt;/a&gt; für den Link).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Sep 2007 21:07:10 +0200</pubDate>
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    <title>URG Revision im Nationalrat</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/92-URG-Revision-im-Nationalrat.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://media.vnm.zhdk.ch/free/video/Nationalrat_Urheberrechtsreform2007.avi&#039;&gt;&lt;img width=&#039;360&#039; height=&#039;288&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/uploads/NR_URG_Vischer.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern diskutierte der Nationalrat die Revision des URG. Trotz einiger Änderungsanträge wurde die Fassung der Rechtskommission unverändert bisherangenommen. Eine offene Punkte werden am Donnerstag noch weiter beraten. &lt;a href=&quot;http://blog.allmend.ch/2007/09/17/parlamentsdebatte-im-nationalrat-hat-begonnen/&quot; &gt;Details zur Debatte&lt;/a&gt; hat die &lt;a href=&quot;http://blog.allmend.ch&quot; &gt;Digitale Allmend&lt;/a&gt;. Einen Bericht auch im &lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/schweiz/791838.html&quot; &gt;Tagesanzeige&lt;/a&gt;r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Debatte aufgezeichnet und das file kann &lt;a href=&quot;http://media.vnm.zhdk.ch/free/video/Nationalrat_Urheberrechtsreform2007.avi&quot; &gt;hier&lt;/a&gt; entweder runtergeladen werden, oder als Stream angeschaut. Aber Achtung, die Debatte lief über mehrere Stunden und das File ist entsprechend gross. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 18 Sep 2007 17:42:48 +0200</pubDate>
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    <title>Brief von Kunstfreiheit.ch und Digitale Allmend</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/91-Brief-von-Kunstfreiheit.ch-und-Digitale-Allmend.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    Zusammen mit der &lt;a href=&quot;http://www.allmend.ch&quot; &gt;Digitalen Allmend&lt;/a&gt; haben wir nochmal einen&lt;a href=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/uploads/URG_11_09_07_Nat.pdf&quot; title=&quot;URG_11_09_07_Nat.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Brief verfasst&lt;/a&gt; und an die Vorsitzenden der Fraktionen im Nationalrat und an ca. ein Dutzend ausgesuchte ParlamentarierInnen versandt. Im Brief weisen wir darauf hin, dass wir zwar nach wie vor grundsätzliche Bedenken gegenüber dem URG Entwurf erheben, aber wollen &lt;blockquote&gt; aus aktuellem Anlass in erster Linie betonen, wie zentral für uns der Artikel 39a Absatz 4 ist. Dort ist folgendes festgelegt: „Das Umgehungsverbot kann gegenüber denjenigen Personen nicht geltend gemacht werden, welche die Umgehung ausschliesslich zum Zweck einer gesetzlich erlaubten Verwendung vornehmen. “&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Punkt ist uns besonders wichtig, weil damit wenigstens teilweise gesichert ist, dass bestehende, für uns essentielle Schranken des Urheberrechts (etwa: Recht auf Privatkopie, Zitierbarkeit, Archivierung) nicht durch die Hintertür, sprich technische Massnahmen, eingeschränkt werden. Würde dieser Absatz gestrichen, würde dies bedeuten, dass fast alle Schranken des Urheberrechts de facto abgeschafft würden.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Nach knapp einen Jahr intensiver Auseinandersetzung mit der Revision des Urheberrechts kommen nun unsere Bemühungen zu einem Abschluss, denn nächste Woche steht die Debatte im Nationalrat an und dort wird -- aller Voraussicht nach -- der aktuelle Entwurf abgesegnet werden. Wir halten die aktuellen Formulierungen rund um den Schutz der Technischen Massnahmen (Digital Rights Mamagement, DRM) nach wie vor für schädlich (und wohl auch nicht mehr für ganz zeitgemäss) müssen aber feststellen, dass sie, Dank des oben zitierten Artikels 39a/4 europaweit zu den liberalsten zählen. So sind die Zeiten.  
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    <pubDate>Thu, 13 Sep 2007 09:43:03 +0200</pubDate>
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    <title>Schweden gegen Abgabe auf Internetanschlüsse</title>
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
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    In Sweden wurde soeben ein offizieller Report zum Thema &quot;Music and Film on the Internet - Threat or Opportunity?&quot; &lt;a href=&quot;http://www.thelocal.se/8373.html&quot; &gt;veröffentlich.&lt;/a&gt; Darin wurde unter anderem die sogannte &lt;a href=&quot;http://www.fairsharing.de/index_all.php&quot; &gt;Kulturflatrate&lt;/a&gt; behandelt, jene Idee also, dass die Leermedienabgabe, die neuerdings auf mp3 Players erhoben wird, auf Internetanschhlüsse ausgeweitet werden soll. &lt;blockquote&gt;Renfors [die Autorin des Reports] rejected the notion of introducing a broadband levy to be shared out among copyright holders, which was one idea put forward in the debate surrounding illegal file-sharing. Such a fee, according to the report, would would deny copyright holders the sole rights to their material in a controlled market.&lt;/blockquote&gt; Während ich auch skeptisch bin, was die Kulturflatrate betrifft, so scheint es mir, dass die Kontrolle der Rechteinhaber über ihr Material nicht unbedingt das stärkste Argument ist, denn diese ist schon heute nicht mehr wirklich gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlicher scheinen mit Fragen der Belastungs- und Verteilungsgerechtigkeit, die in so einem Pauschalsystem nur sehr, sehr schwer zu gewährleisten sind. Von der problematischen Frage der Remixes und der sich daran anschliessenden Autorenschaft und Rechteaufteilung ganz zu schweigen. 
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    <pubDate>Mon, 03 Sep 2007 22:57:21 +0200</pubDate>
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    <title>Debatte um UHR im Nationalrat</title>
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
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    Nun steht es fest. Die Debatte und, mit grosser Wahrscheinlichkeit auch die Abstimmung, zur Revision des Urheberrechts findet am statt am Montag, 17. September, 14.30 - 19.00 Uhr. Das &lt;a href=&quot;http://www.parlament.ch/se-programm-nr-hs-2007.pdf&quot; &gt;detaillierte Program der Session&lt;/a&gt; gibt es &lt;a href=&quot;http://www.parlament.ch/se-programm-nr-hs-2007.pdf&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;. Dank an die &lt;a href=&quot;http://www.allmend.ch&quot; &gt;Digitale Allmend &lt;/a&gt;für den Hinweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: Am 20.9 ist der Staenderat um 8:00 Uhr an der Differenzbereinigung der URG Revision. Es sieht also aus, als wolle man das schnell über die Bühne bringen (und wohl auch ohne grössere Änderungen, aber das kann man so genau nie wissen). 
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    <pubDate>Mon, 03 Sep 2007 09:43:28 +0200</pubDate>
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    <title>Fair Music Initiative lanciert.</title>
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.fairmusic.net&#039;&gt;&lt;img width=&#039;468&#039; height=&#039;103&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/uploads/header_final2.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern wurde die Initative &quot;Fair Music&quot; in der &lt;a href=&quot;http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/86-Musical-Borrowing-Bei-Mozart-und-anderen.html&quot; &gt;Mozart&lt;/a&gt; Stadt Salzburg der Öffentlichkeit präsentiert. Interessant ist, dass in diesem Zusammenhang überhaupt nicht zur Stärkung der Urheberrechte aufgerufen wird. Vielmehr werden als eines der Hauptprobleme in Bezug auf Fairness im Musikgeschäft die Vertäge gesehen werden, die die Industrie den Künstlern aufzwingt. Hintergrund liefert ein &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/it/stories/216705/&quot; &gt;Interview mit Peter Rantassa,&lt;/a&gt; dem Leiter des Mica (&lt;a href=&quot;http://www.mica.at&quot; &gt;Music Information Center Austria&lt;/a&gt;) und Mitinitiator dieser Kampagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;The fair music Manifesto&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
As a first step towards more a widely accepted standard of fair music, we have laid down the following seven aims of the initiative. The fair music initiative strives for:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Unlimited freedom of musical expression.&lt;br /&gt;
2. Free access to musical expressions.&lt;br /&gt;
3. Justice of contract standards securing fair remuneration for the artists.&lt;br /&gt;
4. Adequate use of technology for a fair distribution of revenues instead of creating new monopolies.&lt;br /&gt;
5. Wide support for fairness and justice in the music business as key elements of cultural diversity.&lt;br /&gt;
6. Full recognition of the cultural character of musical products instead of limiting them to mere commercial artefacts.&lt;br /&gt;
7. A code of conduct for the music business, so that fairness and justice become the norm and not the exception.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 25 Aug 2007 16:01:40 +0200</pubDate>
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    <title>Die Basis (das scheinen wir zu sein) macht mit....</title>
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
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    Heute ist ein aktiver Tag hier bei Kunstfreiheit. Und das alles wegen der NZZ Beilage Medien. Dort findet sich nähmlich auch ein Artikel unter dem Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/die_basis_macht_mit_1.545003.html&quot; &gt;Die Basis macht mit Künstler und Konsumenten engagieren sich bei der Urheberrechtsrevision&lt;/a&gt;&quot; Und dort steht unter anderem über uns:&lt;blockquote&gt;Das Urheberrecht ist üblicherweise ein Feld, in dem sich nur die Spezialisten tummeln. Selbst bei den Juristen gehört es in der Regel nicht zum Prüfungsstoff. Doch mit der Entwicklung der digitalen Technologie beginnt es zunehmend auch weitere Kreise nicht nur dann ernsthaft zu interessieren, wenn es um die Verteilung von Urheberrechtsgebühren geht, sondern auch dann, wenn grundsätzliche Fragen anstehen. Unter dem Titel «Kunstfreiheit» haben sich in der Schweiz Künstler, Kuratoren und Medienwissenschafter zusammengefunden, die sich für einen möglichst freien Zugang zu künstlerischen – vom Urheberrecht geschützten – Werken einsetzen. Sie sehen die Kunstfreiheit durch zu eng definierte Grenzen des Urheberrechtes eingeschränkt. Deshalb richteten sie vor einem Jahr einen offenen Brief an Bundesrat und Parlament, den inzwischen über 500 Personen unterschrieben haben. Ihr Anliegen wollen sie in die Debatte zur Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Aug 2007 14:05:09 +0200</pubDate>
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    <title>Musical Borrowing: Bei Mozart und anderen</title>
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    Im &lt;a href=&quot;http://kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/85-Das-Fundament-des-Urheberrechts-wankt.html&quot; &gt; eben besprochen Artikel&lt;/a&gt; &quot;Das Fundament des Urheberrechts wankt&quot; findet sich der Hinweis, dass sich in Mozarts Zauberflöte knapp ein Dutzend fremder Quellen wiedererkennen lassen (nebst knapp 3 Dutzend Übernahmen aus eignen, früheren Werken). Dankswerterweise wurde er Artikel, in dem diese Untersuchung veröffentlich wurde referenziert, er stammt aus dem Jahr 1950. Leider ist er aber nicht frei zugänglich online, sondern nur gegen Bezahlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Suche nach dem Artikel stiess ich aber auf eine viel interessantere Quelle, nämlich &quot;&lt;a href=&quot;http://www.chmtl.indiana.edu/borrowing/&quot; &gt;Musical Borrowing: An Annotated Bibliography&lt;/a&gt;&quot; Offenbar gibt es in der Musikwissenschaft einen ganzen Zweig, der sich mit &quot;musical borrowings&quot; beschäftigt, hier in diesem Fall ausschliesslich im Kontext klassischer Musik. Dort steht zum in der NZZ zitierten Werk: &lt;blockquote&gt;King, Alec Hyatt. . &quot;The Melodic Sources and Affinities of Die Zauberflöte.&quot; The Musical Quarterly 36 (April 1950): 241-58.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Mozart&#039;s Die Zauberflöte is related to earlier compositions by Mozart himself and to those by other composers. The opera may be considered as a &quot;pot-pourri.&quot; The examples of the &quot;melodic sources and affinities&quot; are virtually endless. An explanation for the extent to which the opera presents a synthesis of musical ideas may involve consideration of the processes of musical creation and musical psychology. Such a consideration can only be speculative as of yet, but it may be noted that Mozart, like Brahms, was steeped in tradition. Furthermore, Mozart possessed an extremely retentive musical memory. Most of the borrowings were probably unconscious. Evidence in the string quartet autographs indicates that Mozart sometimes found it necessary to refer to earlier works as he began a new one; this habit of drawing on earlier works may have become subconscious. Die Zauberflöte is drawn from &quot;the pool of memory and experience&quot; and demonstrates the unity of life and art in the creative genius. &lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Aug 2007 13:47:16 +0200</pubDate>
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    <title>Das Fundament des Urheberrechts wankt</title>
    <link>http://www.kunstfreiheit.ch/serendipity/index.php?/archives/85-Das-Fundament-des-Urheberrechts-wankt.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (fs)</author>
    <content:encoded>
    In der heutigen Ausgabe der der NZZ hat es einige sehr lesenswerte Artikel zum Urheberrecht. Unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/das_fundament_des_urheberrechts_wankt_1.545071.html&quot; &gt;&quot;Das Fundament des Urheberrechts wankt&quot;&lt;/a&gt; argumentieren Martin Kretschmer und Friedemann Kawohl, sehr detailliert und überzeugend, dass der &quot;kulturelle Eigentumsbegriff, der alle Formen der Nutzung eines klar umrissenen Werks dem Autor (oder in der Praxis des Markts dem Rechteinhaber, d. h. seinem Verleger) zuordnet, erst im 19. Jahrhundert [entsteht]. Zuvor war produktive Nutzung fremder Werke gängige Praxis. «Entlehnen ist eine erlaubte Sache», so Johann Mattheson, einer der führenden Musiktheoretiker des 18. Jahrhunderts, in «Der vollkommene Capellmeister» (1739). Schliesslich ging es darum, Musik den je unterschiedlichen Aufführungsbedingungen oder dem sich ändernden Zeitgeschmack anzupassen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Situation kehrt nun in veränderter Form wieder zurück, und das Urheberrecht, mit seinem spezifischen Eigentumsbegriff, kann damit aber nicht umgehen. Sie schreiben weiter: &quot;Gemeinsam ist diesen problematischen Beispielen – Coverversion, Sampling, DJing, Soundalike, nutzergenerierte Inhalte – eine urheberrechtliche Verkennung der technologischen und ästhetischen Bedingungen. Verteidigt wird eine Konzeption der «persönlichen geistigen Schöpfung», die nach einem ausschliesslichen Schutz verlange und genehmigungsfreie Nutzungen (selbst wenn sie vergütet sein sollten) nur in Ausnahmefällen zulässt. Kulturell erwünschte Tätigkeit wird de-legitimiert, kulturell problematische Tätigkeit wird ungewollt gefördert. Das Entlehnte kann dann eben nicht, wie Mattheson sich das vorstellte, «mit Zinsen erstatten werden». Sondern das «Entlehnte» wird entweder ganz verhindert, oder seine Herkunft wird vertuscht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Aug 2007 12:22:59 +0200</pubDate>
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